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Zwischen Abstraktem und Figürlichem

Im Jahr 2002 wurden erstmals durch die Wissenschaft Flechten in den Weltraum geschickt. Ziel dieser Expedition war das Herausfinden, ob bestimmte lebende Organismen im Weltraum unter widrigsten Bedingungen überleben können. Zum Erstaunen der Forscher haben die Flechten außerhalb der schützenden Erdatmosphäre überlebt. Zwar hatten die Flechten wegen Sauerstoffmangel, Strahlungen und riesigen Temperaturschwankungen Schäden, konnten diese aber selbstständig wieder reparieren und haben problemlos überlebt. Flechten, wie auch Pilze, gehen mit ihrer Umgebung Symbiosen (Partnerschaften) ein, was sie so unglaublich resistent macht für widrige Umweltbedingungen.

Ähnlich wie bei einem Fotoapparat, welcher durch die Dunkelheit nicht mehr in der Lage ist, ein Bild zu machen, zu fokussieren, schweben die Bilder zwischen dem Abstrakten und Figürlichen. Das menschliche Gehirn versucht ständig, das neu Gesehene mit schon abgespeicherten Bildern und Wissen zu vergleichen. So suchen wir ständig nach Referenzen, um uns zu beruhigen.


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